E-Zigaretten 95% weniger schädlich als Zigaretten

Es ist bekannt, dass England in Sachen E-Zigaretten anderen Ländern bereits um Einiges voraus ist.

Auch die englischen Behörden sehen die Vorteile von E-Zigaretten gegenüber Tabak und bestätigten dies nun sogar anhand einer interessanten Studie.  

Das britische Gesundheitsamt hat zum ersten Mal offiziell bekannt gegeben, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind wie herkömmliche Zigaretten. Basierend auf einer unabhängigen Studie wurden in einem Artikel zu diesem Thema folgende Erkenntnisse veröffentlicht:

  • Die derzeit beste Schätzung ist, dass E-Zigaretten etwa 95% weniger schädlich sind wie das normale Rauchen.
  • Fast die Hälfte der Bevölkerung (44,8%) habe noch nicht realisiert, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind, als das Rauchen.
  • Es gibt keine Hinweise darauf, dass E-Zigaretten der Einstieg zum Rauchen für Kinder oder Nicht-Raucher sei.

Den englischen Behörden geht es dabei vor allem darum mit der weit verbreiteten Meinung aufzuräumen das E-Zigaretten mindestens genauso schädlich sind wie herkömmliches Rauchen, da diese Meinung viele Raucher vom Umstieg auf das weitaus weniger schädliche Dampfen abhalten könne.

Aus einer weiteren Studie der LSE (London School of Economics and Political Science) geht hervor, dass E-Zigaretten vergleichbar schädlich sind wie Nasensprays und Nikotinpflaster:

Relativer Schaden durch Nikotinprodukte

Zigaretten 99.6 %
Zigarillos 66.6 %
Pfeiffen 22.2 %
Zigarren 15.9 %
E-Zigaretten 3.4 %
Nasensprays 1.6 %
Orale Produkte 1.2 %
Nikotinpflaster 1.0 %

Kriterien, die zur Gesamtwertung beitragen sind Sterberate, Erkrankungen und ökonomische Kosten. (Quelle: LSE)

Eine Antwort hinterlassen